Ich sollte noch feststellen dürfen, dass Emelie eine Meisterin darin war einem Menschen mit derben Mitteln zurück auf den Boden der Tatsachen zu holen. Sie hatte damals gewusst, dass ich mich aus einem völlig lächerlichen, irrationalen Grund für etwas besonderes hielt. Sie hatte das in der Kneipe hingenommen, ja sogar gestärkt, weil es sie ihrem Ziel – einer Unterkunft – näher brachte. Doch nun war ich ihr Mitbewohner und als solcher durfte ich ihrer Ansicht nach nicht mehr in dieser Illusion bleiben. Denn dann würde ich sicher Fehler machen, draußen herum spazieren und damit prahlen, dass ich eine hübsche Frau abgestaubt hätte oder ähnliches. Also schmetterte sie meinen Schädel gegen die nächste Wand und damit jede noch so kühne Hoffnung aus meinem Hirn. Das war hart, aber es funktionierte besser als langatmige Erklärungen.
Emelie: 3. Kapitel – Haven (Teil 1)
Von Eds Kneipe zu meinem Haus waren es ungefähr fünf Minuten Fußmarsch. Emelie nutzte diese Zeit um mich über Haven auszufragen. Wieviele Leute lebten in Haven? Wen sollte man kennen? Wer war gefährlich und wer hilfsbereit? Wo gibt es Essen und wo Trinken? Und so weiter und so fort. Sie schaffte es tatsächlich innerhalb von fünf Minuten alle wichtigen Fragen bezüglich Haven zu stellen. Ich antwortete immer recht knapp, weil ich das Gefühl hatte, dass sie jede längere Ausführung als störend empfunden hätte.
Emelie bedankte sich höflich aber kühl als wir gerade in die dunkle Seitengasse einbogen, in der die Ruine stand, die ich mein zuhause nannte. Ich hatte mir, getrieben von der selben Paranoia, die mich auch für gewöhnlich jede Nacht dazu brachte heimlich und allein nach Hause zu schleichen, ein abgelegenes Heim gesucht. Weiterlesen
Emelie: 2. Kapitel – Ankunft (Teil 5)
Ich muss sie damals aus großen Augen angestarrt haben. Ein völlig alberner Stolz keimte in meiner Brust auf. Ich war Stolz darauf, dass diese bildhübsche Frau zu mir kam, sich zu mir setzte und nicht zu jemand anderem. Es war natürlich auch niemand da zu dem sie sich hätte setzen können, was meinen Stolz sehr stark ins Lächerliche führte, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst und wenn doch, so war es mir egal. Emelie blickte mich erwartungsvoll an, während ich zurückblickte und ernsthaft überlegte, auf was sie wartete.
„Und du bist?“, fragte sie schließlich. Weiterlesen
PC-Tutorial: Teil 3 – Ordnerstruktur
Allgemeines
Gleich vorweg: Dieses Kapitel wird nicht sonderlich spannend, aber es ist wichtig zum weiteren Verständnis eines Betriebssystems. Unter der Ordnerstruktur versteht man den grundsätzlichen Aufbau des Betriebssystems. Es geht dabei nicht darum, wo man welche Einstellung findet, sondern wo das Betriebssystem was speichert, wo ich welche Art von Datei finde und wo ich selber am besten meine privaten Dateien speichern soll. Das ist entscheidend zu wissen, denn nur dann wird man in Zukunft Dateien finden, die man benötigt. Wir werden dabei ganz unten anfangen und Ordner für Ordner nach oben arbeiten, bis wir möglichst den groben Inhalt aller entscheidenden Ordner kennen. Danach werde ich das gleiche Thema für Linux noch anreisen, jedoch nur kurz behandeln.
Kubuntu – Dropbox einrichten
Dropbox ist eine tolle Internetseite. Man bekommt dort für umsonst 2 GB Onlinespeicher, den man fröhlich mit Daten zumüllen kann. Das hat den angenehmen Vorteil, dass man von überall auf diese Daten zugreifen kann. Das läuft alles angenehm einfach ab, denn man kann sich einen Client für Dropbox installieren, der dann wiederum einen Ordner auf dem PC erstellt, dessen Inhalt automatisch auf den Dropbox-Server hochgeladen wird. Dropbox synchronisiert den Inhalt dieses Ordners automatisch. Das heißt wenn man eine neue Datei auf einem anderen PC in den Dropbox-Ordner speichert, wird diese automatisch auf die anderen PCs heruntergeladen, so hat man überall immer alle wichtigen Daten die man braucht. Ich find es toll.
Kubuntu – Partition einbinden
Als ich meinen Linuxrechner bei dem Update auf Kubuntu 11.10 neu aufgesetzt habe, musste ich wieder meine gesamten Einstellungen neu durchführen. Dazu gehörte nicht nur der 5.1-Sound, sondern auch das automatische Mounten, also Einhängen, einer Datenpartition, die ich sowohl unter Windows als auch unter Linux nutze. Da ich leider völlig vergessen hatte wie man das macht, habe ich nun beschlossen hier ein Tutorial zu schreiben, damit mir in Zukunft das Wälzen von Foren und Wikis erspart bleibt und ich das dann einfach so tun kann wie ich es sonst auch immer gemacht habe. Vielleicht hilft es ja auch dem ein oder anderen dabei das gleiche für sich zu lösen.
PC-Tutorial: Teil 2 – Grafische Oberfläche
Allgemeines
Am Anfang ist es wichtig, sich erstmal mit den Grundfunktionen des Betriebssystems vertraut zu machen. Wir schließen also alle Fenster, die im Moment offen sind und kommen auf den Desktop. Dieser ist ein Teil der grafischen Oberfläche dieses Betriebssystems. Außerdem gehört dazu die Taskleiste, also die Leiste, die bei Windows ursprünglich am unteren Bildschirmrand zu sehen ist, und die Darstellung der anderen Fenster. Dazu später mehr. Vor vielen Jahren gab es noch keine grafische Oberfläche. Man konnte den Computer nicht per Maus steuern sondern man hatte nur eine Eingabezeile, in die man dann unterschiedliche Befehle eingegeben hat und der PC hat dann diesen Befehl ausgeführt und gegebenenfalls irgend einen Text ausgegeben. Solch e Betriebssysteme gibt es auch heute noch, z.B. besteht die Möglichkeit jedes Linuxbetriebssystem auf diese Art arbeiten zu lassen. Bei den aktuellen Windowsbetriebssystem ist nur noch ein verkrüppelter Rest davon übrig geblieben, zu dem wir im Laufe dieses Tutorials aber auch noch kommen werden. Später kamen dann grafische Oberflächen hinzu, die eine Bedienung mit der Maus ermöglichten und so das Arbeiten mit dem Computer stark vereinfachten. Außerdem konnten sich nun plötzlich Leute daran machen, dass alles schön aussieht und man tolle Desktopeffekte und Farben und so weiter bekommt. Das Ergebnis von Microsoft ist derzeit Windows 7, aber auch Windows XP ist bereits „schön“ bunt. Sehen wir uns die grafische Oberfläche etwas genauer an.
PC-Tutorial: Teil 1 – Einführung
Allgemeines
Dies hier wird ein Computertutorial. Ein Computertutorial? Was soll das denn? Nun das ist ziemlich einfach: Ich bin auf den Gedanken gekommen einen Computerkurs zu schreiben, als ich mich mal wieder damit beschäftigt war meiner Schwester ein – meiner Meinung nach – ziemlich banales Computerproblem zu erklären. Ich hab mal einige Anläufe gemacht, ihr den Computer näher zu bringen und ihr Interesse am Medium Computer zu wecken, jedoch hat das nie so wirklich geklappt. Ich habe probiert ihr zu zeigen, was für nette Sachen man durch Programmieren erschaffen kann, hab ihr ein paar Spiele gezeigt, hab mit ihr zusammen ein Linux-System aufgesetzt und sie hat auch immer pflichtschuldig Interesse gezeigt, jedoch war diese Neugierde sofort verschwunden sobald sie wieder an ihrem eigenen Laptop saß. Dann gab es nichts mehr Interessantes am Computer, sondern er war nur noch ein Ärgernis mit dem man E-Mails schreiben kann und auf dem Word installiert ist. Unterdessen bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass ich vielleicht irgendwie falsch angesetzt habe, oder meine Versuche zum Scheitern verurteilt waren, weil wir uns nur selten sehen und darum nicht genug Zeit war.
Von Windows auf Linux – der Umstieg
Allgemeines
Eine Freundin von mir ist vor einiger Zeit von Windows auf Linux umgestiegen. Sie selbst nutzt eine ziemlich windowsähnliche Distribution (Linux Mint), jedoch meinte sie, dass sie selbst noch nicht so wirklich versteht wie was geht und wo man was machen kann. Diese Hürde kenne ich. Man hat sich Jahre lang .exe-Dateien aus dem Internet geladen, wenn man ein Programm installieren wollte, hat nie mit einem Terminal gearbeitet, hatte immer nur einen Desktop, durfte alles einfach so mit Admin-Rechten machen und musste immer schauen ob es für ein Programm nicht ein Update gibt (bei vielen Leuten ist das gerne mal unter den Tisch gefallen) . Da ist es am Anfang natürlich furchtbar fremd, wenn man auf Linux umsteigt und alles anders ist. Gerne denkt man dann, dass da ja alles viel komplizierter ist und unübersichtlich und man sich perfekt mit der Bedienung eines Terminals auskennen muss nur um so alltägliche Dinge wie das Installieren eines Programmes zu tun. Das ist nicht so, und wenn man Linux eine Chance gibt – und vielleicht ein bisschen bereit ist sich einzuarbeiten – kann man damit sehr viel Spaß haben, fern ab von den typischen Nervereien von Windows. An diese Leute soll sich dieses kleine Tutorial richten. Leute, die von Windows frisch zu Linux gekommen sind und jetzt Bedienung ihres neuen Betriebssystems nicht verstehen. Ich hoffe, dass ich euch etwas weiterhelfen kann und euch die ersten Schritte in die Linuxwelt möglichst gut und komfortabel gestalten kann. Viel Spaß!
5.1-Sound unter Kubuntu
So langsam aber sicher werde ich – zumindest was das Einrichten von 5.1-Sound angeht – zu einem echten Profi. Da ich derzeit mein Betriebssystem ähnlich oft wechsle wie meine Unterwäsche (na gut nicht ganz, aber fast!) bin ich jetzt bei Kubuntu angekommen. Der Grund ist einfach: Als ich bei openSUSE versuchte den Grafiktreiber zu installieren wollte mir dieses gar kein Bild mehr anzeigen. Außerdem gefällt mit Kubuntu fast noch etwas mehr als openSUSE. Warum genau kann ich auch nicht sagen, ist einfach schön. Nachdem ich also bei Kubuntu 11.04 den Grafiktreiber installiert hatte, ging es wieder ans Sound einstellen. Es ist fast genau so wie bei openSUSE, aber eben nur fast und darum möchte ich hier noch einen dritten 5.1-Sound-Beitrag mit reinpacken. Ich hoffe, dass es das dann aber erstmal war.